Das "A"-Wort nicht mehr tun müssen (Arbeit)
Als ich mit der Schule fertig war, nahm ich eine Stelle an, genau so wie die Gesellschaft mich gelehrt hatte. Mit der Zeit wurde ich immer unzufriedener mit meinem Einkommen und wollte es verbessern. Ich war auch ernüchtert mit dem, was laut den Weissagungen anderer meine einzige Möglichkeit war. (siehe Annulierung der Geisteskonditionierung).
Mir wurde beigebracht, dass, wenn ich meine finanzielle lage verbessern wollte, müsste ich entweder hart arbeiten (und die gelegentliche Gehltserhöhung bekommen), oder wieder in die Schule gehen und ein höheres Bildungsniveau erlangen (und dadurch einen besser bezahlten Job bekommen, mit mehr Verantwortung und mehr Arbeit).
Es schien mir zuviel Arbeit für zu wenig Lohn. Ich wollte etwas Besseres. Das Problem war, ist kannte keinen besseren Weg, oder wusste, wo ich darüber mehr erfahren könnte.
Nach ein paar Jahren fiel mir auf, dass von allen Kollegen über mir, mein Chef das meiste Geld verdiente. Da gab es nur eins zu tun: Ich musste der Chef werden. Nach ein paar Arbeitsstellen, versuchte ich es mit meiner ersten Firma.
Mein erstes Geschäft war ein großartiger Erfolg, allerdings nicht im finanziellen Sinne (obwohl es keine schlechte kleine Firma war, wie mir mein Onkel, ein Millionär, bestätigte. Es war ein Erfolg in dem, was ich daraus lernte.
Obwohl ich mehr Geld verdiente als meine Angestellten, arbeitete ich mehr und hatte den Stress, Rechnungen zu bezahlen und die Firma zu leiten. Es war alles andere als perfekt.
Nach dem Verkauf dieser Firma, wurde mir klar, dass der beste Firmeninhaber derjenige ist, der nicht einmal in seiner Firma arbeitet.
Also versuchte ich es noch einmal. Dieses Mal leitete ich das Geschäft vom ersten Tag an mit dem Ziel, nicht möglichst viel Geld zu verdienen, sondern ein profitables Geschäft zu kreieren, dass von allein und ohne mich laufen würde. Ich schaffte es beinahe. Wäre da nicht mein Geschäftspartner gewesen, der das gegenteilige Ziel hatte.
Es gibt einen Spruch, der sagt: “arbeite an deiner Firma, nicht in ihr”, aber nur wenige Leute verstehen, was gemeint ist. Sie denken, an der Firma arbeiten, bedeutet, Managerhafte Sachen zu tun, Entscheidungen zu treffen und mit dem verstand und nicht mit den Händen zu arbeiten. Mein Ex-Geschäftspartner dachte, er müsste sich tief im Kern der Firma vergraben, denn wenn er keine Kontrolle über alles hätte, würde alles schiefgehen.
Ich wollte das Geld verdienen, aber ich wollte nicht all die Arbeit dafür tun. Ich wusste, dass die Firma ohne mich vielleicht nicht ganz so gut laufen würde, aber sie würde laufen. Sogar mit Gewinn. Wenn ich das schaffen könnte, könnte ich woanders ein neues Geschäft eröffnen. Und wenn ich zwei Geschäfte dieser Art aufbauen könnte, warum nicht 10 oder 100?
Ich wusste außerdem, dass die Menge des Geldes, dass die Firma abwirft, nur sekundär ist, solang es passiv und ohne mein Tun hereinkommt. Dann kann man das Schema mehrmals widerholen. Oder etwas anderes in der Zeit machen, was Geld hereinbringt.
Es wurde immer wichtiger für mich, zeitlich unabhängig zu werden. Ich entschied mich für meine Freiheit auf Kosten meiner Suche nach maximalem Profit. Ich fand heraus, dass es eine menge Möglichkeiten gibt, mit wenig Arbeit das Einkommen zu verbessern.
Hier beginnt die Erschaffung wirklichen Wohlstands. Es gibt schließlich nur 24 Stunden am Tag, egal wer du bist. Zeit kann man nicht herstellen. Mit einem normalen 8 Stunden Job wird mein Einkommenspotenzial automatisch begrenzt. Das ist nicht gut genug für mich, und sollte es auch nicht für euch sein.
Ich glaube inzwischen einfach, dass “Arbeit” ein schmutzig Wort ist. Meine Frau und ich nennen es das “A”-Wort (dank der Katze in der Britischen Comedy Red Dwarf).
Wir tun das “A”-Wort nicht mehr, und ihr solltet es auch nicht müssen.